DSWV erwartet Wettvolumen von bis zu einer Milliarde Euro bei der WM 2026

Der Deutsche Sportwettenverband hat seine Einschätzung zum erwarteten Wettvolumen während der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 veröffentlicht, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden wird, und geht von einem Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Euro aus, das in Deutschland generiert werden könnte, während Juni 2026 als Zeitpunkt näher rückt, an dem erste Vorbereitungen für das Turnier in vollem Gange sind und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die bevorstehenden Spiele steigt.
Verteilung des Wettvolumens auf legale und illegale Anbieter
Lizenzierte Betreiber sollen dabei ein Volumen von 600 bis 700 Millionen Euro abwickeln, während bis zu 400 Millionen Euro zu illegalen Plattformen fließen könnten, weil strenge lokale Vorschriften den Wettbewerb mit Offshore-Anbietern einschränken und dadurch Spieler in den unregulierten Bereich lenken, was laut der Prognose des Verbands auf strukturelle Rahmenbedingungen zurückzuführen ist, die den legalen Markt benachteiligen.
Die Zahlen basieren auf Hochrechnungen, die das Interesse an Begegnungen mit deutschen Teams besonders berücksichtigen, da solche Partien traditionell eine erhöhte Nachfrage nach Wetten auslösen und dadurch das Gesamtvolumen maßgeblich beeinflussen, während die Verteilung zwischen regulierten und nicht regulierten Kanälen durch die aktuelle Gesetzeslage determiniert wird.
Stellungnahme von DSWV-Präsident Mathias Dahms
Mathias Dahms, Präsident des DSWV, hat in seiner Stellungnahme das hohe Interesse an Spielen mit deutscher Beteiligung hervorgehoben und gleichzeitig dazu aufgerufen, ausschließlich staatlich lizenzierte Anbieter zu nutzen, um Sicherheit und Verbraucherschutz zu gewährleisten, denn nur bei lizenzierten Plattformen gelten die gesetzlichen Vorgaben zum Schutz vor Sucht und Betrug, die bei illegalen Anbietern nicht eingehalten werden müssen.
Er betonte, dass die restriktiven Regelungen in Deutschland den legalen Markt gegenüber ausländischen Anbietern benachteiligen und dadurch ein erheblicher Teil des Volumens in den illegalen Bereich abwandert, was die Notwendigkeit einer Anpassung der Rahmenbedingungen unterstreicht, um den legalen Sektor zu stärken und gleichzeitig die Spieler besser zu schützen.

Hintergründe zur aktuellen Marktsituation
Die Prognose des Verbands fällt in eine Phase, in der der deutsche Glücksspielmarkt durch den Glücksspielstaatsvertrag reguliert wird, der klare Vorgaben für Werbung, Spielerschutz und Lizenzvergabe festlegt, doch die Beschränkungen bei der Vermarktung und die begrenzte Anzahl an Lizenzen führen dazu, dass viele Nutzer auf ausländische Angebote ausweichen, die oft flexiblere Bedingungen und höhere Quoten bieten, ohne jedoch den deutschen Schutzstandards zu entsprechen.
Beobachter des Marktes haben festgestellt, dass das Potenzial für Wetten auf die Weltmeisterschaft 2026 besonders hoch ist, weil die Austragung in Nordamerika zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugt und deutsche Fans vermehrt auf Spiele mit ihrer Nationalmannschaft setzen, was sich in den Hochrechnungen des DSWV widerspiegelt und zeigt, wie stark das Turnier das Wettverhalten beeinflussen kann, während die Aufteilung zwischen legalen und illegalen Plattformen von der Durchsetzung bestehender Vorschriften abhängt.
Auswirkungen auf Verbraucherschutz und Marktentwicklung
Die Empfehlung, nur lizenzierte Anbieter zu nutzen, zielt darauf ab, Risiken wie fehlende Auszahlungsgarantien oder unzureichende Alterskontrollen bei illegalen Plattformen zu vermeiden, und unterstreicht gleichzeitig die Bedeutung staatlicher Kontrolle, die bei lizenzierten Betreibern durch regelmäßige Prüfungen und Meldepflichten gewährleistet wird, während die Gesamtprognose von einer Milliarde Euro das wirtschaftliche Gewicht des Ereignisses verdeutlicht und die Notwendigkeit einer ausgewogenen Regulierung betont, die legale Angebote attraktiv hält.
Statistiken und Schätzungen, die in diesem Zusammenhang genannt werden, stammen aus Branchenanalysen, die das Verhalten der Spieler während vergangener Großereignisse auswerten und auf die kommende Weltmeisterschaft übertragen, wobei das Interesse an deutschen Teams als zentraler Treiber identifiziert wird, der das Volumen signifikant erhöht und gleichzeitig die Herausforderung für die Regulierungsbehörden verdeutlicht, illegale Angebote wirksam einzudämmen.
Schlussfolgerung
Zusammengefasst zeigt die Einschätzung des DSWV, dass die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in Deutschland ein Wettvolumen von annähernd einer Milliarde Euro generieren könnte, wobei der legale Markt 600 bis 700 Millionen Euro und illegale Plattformen bis zu 400 Millionen Euro beanspruchen, während die Aufforderung von Präsident Mathias Dahms, staatlich lizenzierte Anbieter zu bevorzugen, den Fokus auf Verbraucherschutz legt und die Auswirkungen der aktuellen Regulierung auf die Marktverteilung verdeutlicht, laut der zugrunde liegenden Meldung.